Dienstag, 13.10.2026 – Nassau, New Providence (Bahamas)
Heute finden die letzten Vorbereitungsarbeiten für unseren Besuch, welcher heute Abend in Nassau ankommt, statt.
Und wir gehen in Ruhe Einkaufen. Denn morgen früh, wenn wir mit unserem Besuch, Nadja und Sandeep, gehen haben keine Zeit zum vertrödeln. Wir müssen noch bis nach Highborne oder Norman’s Cay fahren. Je nach Wind und Wetter. 😊
Der Dockmaster der Nassau Harbour Marina ist so nett und lässt uns das Dinghy gratis bei ihm parken. 😁
Als wir dann wieder mit den Einkäufen zu TomCAT zurück wollen, regnet’s doch tatsächlich. Zum Glück aber nur leicht.
Als alles verräumt ist und wir draussen am Tisch sitzen, hören wir einen leisen Knall. Thomas meint, es sei ein Fenster zugeklappt. Kann schon sein. Als ich dann auf das Vorschiff gehe, um die Fensterrahmen zu reinigen, sehe ich, was dieser Knall wirklich war. Das grössere SUP ist ‚explodiert‘ bzw. eine Naht ist aufgeplatzt. Dabei hab es heute gar keine Sonne. 😕
Wenn wir ein neues SUP bekommen, dann hier in Nassau. 😊
Unterdessen sehen wir, dass Nadja und Sandeep unterwegs sind. Wir warten noch bis sie in Nassau gelandet sind und machen uns dann mal auf den Weg an Land. Gegenüber der Nassau Harbour Marina, wo auch das Lebensmittelgeschäft ist, hat es ein Sportgeschäft, wo wir ein neues SUP kaufen können. 😁
Naja, jedenfalls bezahlen können wir’s. Denn obwohl Thomas vorher angerufen hat, haben sie es doch nicht hier auf Lager. Es wird nun vom anderen Shop her gebracht. 😆
Also gehen wir zum Latitudes und warten dort auf unsere Gäste und das SUP. 😊
Kurz nach 19 Uhr sind Nadja und Sandeep auch schon hier. Obwohl sie wohl eine halbe Ewigkeit am Schalter der Immigration verbracht haben. 😆
Endlich kommt Thomas zu seinem Teppanyaki- oder wie es hier heisst Hibachi- Abendessen. 😊
Während dem Essen erhält Thomas einen Anruf des Sportgeschäfts. Das SUP kann er dann morgen um 9 Uhr in der Filiale abholen.
Etwa um 21 Uhr machen wir uns auf den Weg zu TomCAT. Es hat mehr Wellen und Wind als wir erwartet haben und das Dinghy ist gut geladen. Daraus resultierten recht viele Salzwasserspritzer. 😆
Aber wir haben noch Glück, denn kurz nachdem wir auf dem Schiff sind ergiesst sich ein richtiger Sturzbach an Regen. 😅
Wir bleiben noch ein wenig wach, lassen unseren Besuch die feuchte Wärme geniessen und machen die Sicherheitseinweisung der Schwimmwesten. 😊
Um 23 Uhr gehen wir dann in’s Bett.
Mittwoch, 14.10.2026 – Norman’s Cay, Bahamas
Am frühen Morgen regnet es immer mal wieder. Aber zum Glück bleibt es trocken als wir kurz vor 8 Uhr zur Nassau Harbour Marina fahren. Heute früh sollen Nadja und Sandeep im Solomon’s noch für sich einkaufen.
Thomas kann um 9 Uhr sein SUP abholen. 😊
Diesmal werden wir jedoch auf dem Weg zu TomCAT verregnet. 😆
Nachdem wir die gekühlten Sachen verräumt haben, lichten wir um 9:30 Uhr den Anker.
Wir wollen heute noch in die Exumas rüber fahren. Eigentlich sollte heute das Wetter noch ruhig genug sein (normalerweise muss man in diese Richtung mit recht starkem Gegenwind und Wellen rechnen). Der Wind ist, wie erwartet sehr schwach. Woher die unverhältnismässig hohen Wellen kommen, weiss niemand. 😆
Um 16:30 Uhr erreichen wir Norman’s Cay. Da im Moment grad schönes Wetter und Ebbe ist, also die perfekten Bedingungen, gehen wir noch Schnorcheln bei dem Flugzeugwrack von Pablo Escobar. Nach 2 Stunden sind wir wieder auf TomCAT und parken um, vor den Strand. Hier übernachten wir heute. Und das Abendessen kochen wir auch selber, da das Restaurant noch im Umbau ist.
Donnerstag, 15.10.2026 – Warderick Wells, Bahamas
Relativ früh, um 8 Uhr, lichten wir heute wieder den Anker. Sobald der Park Ranger des Exuma Cays Land and Sea Park kurz nach 9 Uhr seine Durchsage über den Funkt macht, reserviert Thomas eine Boje im Horseshoe bei Warderick Wells.
Ca. um 12 Uhr sind wir dann da. Es ist noch immer nur ein anderes Schiff dort. Die Saison scheint noch nicht ganz gestartet zu sein.
Diesmal dürfen wir die Boje #14 nehmen. Mit der Hilfe von Nadja und Sandeep können wir locker an der Boje anlegen. 😊
Gerade als wir ein kleines Mittagessen zu uns nehmen wollen, taucht ein junger Ammenhai auf. Er hat sofort die ganze Aufmerksamkeit. 😜
Als Nadja und Sandeep genug mit dem Hai geschwommen sind, können wir was essen. 😊
Thomas dreht noch ein kurzes Drohnenvideo. Dann starten wir alle gemeinsam zur Wanderung auf den Boo Boo Hill. Von dort geht’s dann weiter auf dem Hutia Highway zur kleinen Brücke und wieder zurück. Sogar Thomas kommt diesmal mit. 😜
Die Sonne und Wärme zwingt einige von uns dazu, auf dem Schiff einen kleinen Snack zu sich zu nehmen, bevor wir auf einen Schnorchel-Ausflug starten. 😇
Wir Schnorcheln bis zum Sonnenuntergang. Als wir fertig sind, hat Thomas das Abendessen bereits fertig. 😁
Freitag, 16.10.2026 – Big Major Cay, Bahamas
Morgens um 5 Uhr wache ich mal wieder wegen eines ungewöhnlichen Geräusches auf. Ich gehe mit der Taschenlampe raus und schaue nach. Hinter unserem Schiff ist es nur noch knapp einen Meter tief und die Ruder schleifen wohl im Sand. Nachdem Thomas sich das auch angeschaut hat, nehmen wir eine dritte Leine und ziehen uns so nah an die Boje wie möglich. Jetzt sollten die Ruder wieder frei sein und wir können weiter schlafen.
Es scheint, als wäre TomCAT doch ein wenig zu lang für die Boje #14. 😅
Um 8:30 Uhr hat sich dieses Problem dann eh gelöst, denn die Strömung ist nun so stark, dass die Schiffe schön in der Mitte des Kanals bleiben.
Wir warten einen kurzen Regenschauer ab und machen dann um 9:30 Uhr von der Boje los.
Um 13:15 Uhr kommen wir bei Big Major Cay vor der Pig Beach an. Neben einer grossen Motoryacht sind wir das einzige Segelboot. 😆
Unser Besuch muss kurz was essen, danach geht’s zu den schwimmenden Schweinen an den Strand. Es kommen immer wieder andere kleine Schiffe zu Besuch, während wir dort sind. Immer in Eile, diese Chartergäste. 😅
Auf dem Weg zu TomCAT machen wir bei der kleinen Höhle einen kurzen Stop. Auf TomCAT gibt’s eine Trink- und Pack-Pause. Wir haben ein komplexes Program vor uns, dafür müssen wir alles benötigte einpacken. Am besten wasserdicht. 😊
Voll beladen fahren wir mit dem Dinghy zur Thunderball Grotto. Es ist zwar nicht Ebbe, aber man kann gut rein schwimmen und es hat fast keine Strömung. Eigentlich ist das Riff ausserhalb der Höhle auch sehr sehenswert. 😊
Es wird langsam dunkel und wir fahren direkt von der Grotto zum Staniel Cay Yacht Club. Hier «duschen» wir uns mit mitgebrachtem Süsswasser ab und ziehen uns um. So «herausgeputzt» essen wir dann hier zu Abend. 😊
Samstag, 17.10.2026 – Big Major Cay, Bahamas
Diese Nacht ist mal wieder recht angenehm. Ohne Unterbrechungen und mit kühlendem Wind. 😇
Nach einem kleinem Frühstück laden wir wieder alles in’s Dinghy und fahren nach Staniel Cay. Dort gehen wir erst bei Burke’s Convenience Store und Pink Pearl Super Market einkaufen.
Dann machen wir die Dinghy-Rundfahrt in’s Insel-Innere und Schnorcheln auf dem Rückweg bei dem kleinem Flugzeugwrack.
Bevor wir zu TomCAT zurück fahren, tanken wir das Dinghy wieder voll.
Auf TomCAT gibt’s dann eine Mittagessen- und Ausruh-Pause. Wir pumpen das neue SUP auf und lassen es dann von Sandeep und Nadja testen. Es scheint zu funktionieren. 😜
Während die beiden unterwegs sind beginnen wir mal damit die vielen Videos anzuschauen und zuzuschneiden. Und Thomas reinigt den Filter für die Air-Condition. Was wieder einige Flüche mit sich bringt. 😆
Als Nadja und Sandeep zurück sind machen wir uns bereit für ein erneutes Abendessen im Staniel Cay Yacht Club. 😁
Sonntag, 18.10.2026 – Shroud Cay, Bahamas
Wir lichten heute bereits um 7:30 Uhr den Anker. Gut 2 Stunden später ankern wir erneut in der Nähe von Little Halls Pond Cay. Von dort fahren wir mit dem Dinghy zum Sea Aquarium bei O’Briens Cay. Auf dem Weg beginnt bereits der Regen, welcher viel kälter ist als das Meer. 😆
Praktisch die ganze Zeit über, in der wir dort Schnorcheln, regnet’s. Als dann auch noch Gewitter mehr in unsere Richtung kommen, fahren wir zurück zu TomCAT. Nachdem alles mit Süsswasser abgewaschen ist, lichten wir den Anker und fahren weiter. Übernachten wollen wir heute bei Shroud Cay. Unterwegs versuchen wir möglichst den Gewittern auszuweichen. 😆
Ca. um 16 Uhr sind wir in der Mitte von Shroud Cay vor Anker. Solange es noch hell ist, machen Nadja, Sandeep und ich einen Ausflug mit den SUPs in die Mangroven. Kurz vor Sonnenuntergang sind wir zurück und die SUPs versorgt. Jetzt können mit dem «komplizierten» Abendessen, Fajitas, beginnen. 😊
Abends, sowie in der Nacht gibt’s immer wieder viel Regen.
Montag, 19.10.2026 – Shroud Cay, Bahamas
Heute Morgen soll das Wetter noch einigermassen schön sein. Und um 9 Uhr rum ist Ebbe. Die ideale Zeit für die Dinghy-Fahrt zur Washing Machine. Es regnet zwar nicht, hat aber schon gut Wind. Wir kommen schon durchnässt bei der Washing Machine an. Zu unserem Schock schwimmt hier jede Menge Seegras und Müll herum. Der starke Wind vom Atlantik schwemmt das Alles in’s Atoll. Wir sammeln den gerade rum schwimmenden Müll ein und nehmen ihn mit. Tja, die Aussicht war schon schöner hier. 😆
Kurz vor Mittag sind wir wieder zurück und können Mittag essen. Ein kleiner Sturm mit viel Wind und Regen zieht über hinweg. Da steigt die Lust etwas zu unternehmen nicht grad.
Als sich die Wellen wieder ein wenig beruhigt haben, können wir unsere Photos von Mexiko zeigen. Nadja und Sandeep wollen als nächstes eben ebenfalls auf die Yucatan-Halbinsel. 😜
Nadja und Sandeep überlegen, nochmals ein SUP-Ausflug zu machen. Aber es regnet leicht und der Wind ist kühl. Da entscheiden sie sich, doch hier zu bleiben. Und wir beginnen die Pizzen zu belegen und zu backen. Das dauert ein wenig, da nur jeweils eine auf’s Mal in den Ofen passt. 😅
Anschliessend gibt’s eine kurze Runde Musik erraten. 😊
Dienstag, 20.10.2026 – Highborne Cay, Bahamas
In der Nacht gibt’s zum Teil viel Wind und es kühlt merklich ab. Auch am Morgen, als wir aufstehen ist es keine 30°C mehr. 😨
Zusätzlich ist es bewölkt und windig. Leider nicht gerade das optimale Ferienwetter. Nichts desto trotz fahren wir heute ein Stück weiter nach Norden. Um 10:30 Uhr lichten wir den Anker. Zu Beginn können wir noch mit der Fock ein wenig Motor-Segeln. Dann kommt der Wind direkt von vorne und das Segel stört mehr als es nützt. Und natürlich kommen auch die Wellen von vorne, was mit einer Lagoon 46 ein kleines Worst-Case-Szenario ist. 😑
Dafür verziehen sich die Wolken ein wenig und es wird wieder etwas wärmer. 😊
Um 14:15 Uhr erreichen wir unser Zwischen-Ziel von heute, Southwest Allen’s Cay. Hier, in den wieder ruhigen Gewässern, können Nadja und Sandeep erst mal ein kleines Mittagessen geniessen. Anschliessend fahren wir mit dem Dinghy an den Strand zu den Iguanas. Diesmal bekommen sie einige unserer teuer erworbenen Trauben. Die süssen Früchte scheinen sie sehr zu mögen. 😁
Dann gehen Sandeep Nadja und ich auf anderer Seite der Insel, wo es im Moment sehr ruhig ist, Schnorcheln. In Strandnähe ist es nicht sehr interessant. Etwas weiter draussen finden wir ein kleines Riff mit einigen Fischen.
Als wir dann genug Geschnorchelt haben, lichten wir um 17 Uhr wieder den Anker und fahren zurück nach Highborne Cay. 45 Minuten später sind wir bereits dort vor Anker. Wir sind bereits dabei, uns für’s Abendessen im Xuma bereit zu machen, da schaut zum Glück jemand nach, ob sie überhaupt offen haben. Denn Dienstags ist jeweils geschlossen. Wir waren der irrigen Annahme, es sei Montag, wie in Appenzell. 😆
Naja, dann wird eben heute selber gekocht. Und zwar gibt es heute Rösti. 😊
Mittwoch, 21.10.2026 – Highborne Cay, Bahamas
Der Plan ist ja eigentlich, nun weiter nach Abaco zu segeln/fahren. Aber das Sturmsystem an der Ostküste von Florida (es verursacht dort in Kombination mit den King-Tides heftige Überschwemmungen) kommt bis in die Abacos mit 110 km/h Wind. Da die Vorhersagen sowieso selten zutreffen, so wie diese Nacht, in der wir anstelle 8 Knoten aber 30 Knoten Wind hatten, ist auch nicht sicher wie weit in den Süden dieses Sturmsystem noch kommt. 😆
All diese Unsicher- und Unschönheiten möchten wir gerne vermeiden und bleiben daher nach Absprache mit unseren Gästen hier in den Exumas. 😊
Das heisst, wir können gemütlich ausschlafen und frühstücken. Kurz vor Mittag hat der Wind genug gearbeitet und ist auf die erwarteten 8 Knoten gesunken. Wie fahren mit dem Dinghy an Land und besuchen den gross angepriesenen Shop in der Marina. Wir hatten ihn nicht sehr guter Erinnerung. Aber als wir heute wieder hingehen erstaunt uns die Auswahl doch. Er ist doch nicht so übel wie wir dachten. 😅
Allerdings nicht unbedingt für Vegetarier. 😆
Der ungewöhnliche Wind erzeugt an unserem Ankerplatz unangenehme Wellen. Um diese loszuwerden parken wir um 13:15 Uhr TomCAT um auf die Südseite der Insel. Nah am Strand hält sich auch die Strömung in Grenzen.
Nach einer kleinen Stärkungspause, machen wir Schnorchel- und/oder SUP-Ausflüge.
Heute Abend klappt das Abendessen im Xuma. 😁
Donnerstag, 22.10.2026 – Bells Cay, Bahamas
Wir lichten heute etwas früher, um 7 Uhr, den Anker. Wir haben einen etwas weitern Weg in den Süden vor uns. Weg von dem Sturmsystem im Norden.
Aber dank eben diesem Sturmsystem, das mittlerweile den Status eines Tropischen Sturms erhalten hat, kommt der Wind von Norden und wir können die Hälfte der Zeit segeln. 😊
Um 14:15 Uhr sind wir bei O’Briens Cay. Wir ankern an einem anderen Platz und gehen diesmal bei schönem Wetter zum Aquarium Schnorcheln. 😁
Von dem jetzigen Ankerplatz aus können wir die kurze Strecke zu Little Bells Cay (aka Cambridge Cay) über Abkürzungen, die wir noch nie gefahren sind, zurücklegen. 😊
Bei Little Bells Cay müssen wir wieder in einem Strömungsarm ankern. Aber es sieht nicht schlecht aus. Die Strömung scheint stark genug, um das Schiff immer schön zu drehen.
Während Nadja einen SUP-Ausflug unternimmt, beginnen Thomas und Sandeep das Abendessen zuzubereiten. Nach dem Essen spielen wir eine Runde Frantik. Es bleibt leider bei dieser einen Runde, da sich TomCAT nun nicht mehr schön in die Strömung dreht und die Ankerkette an den Rümpfen schabt. 🙄
Also schalten wir all unsere Scheinwerfer ein und fahren in der dunklen Nacht zurück zu Bells Cay. Hier gibt es eine kleine Bucht, in der es keine Strömung hat. Aber wie wir fest stellen müssen, jede Menge Moskitos. 😆
Freitag, 23.10.2026 – Big Major Cay, Bahamas
Nach einem kurzem Frühstück fahren wir mit dem Dinghy zu Little Bells Cay rüber. Hier gibt es eine «Wanderung» zu einer Höhle an der Atlantikküste der Insel. Als wir letztes Mal mit meinen Eltern hier waren, haben wir die besagte Höhle nicht gefunden. Heute sind wir jedoch erfolgreicher. 😁
Für den nächsten Ausflug nehmen wir TomCAT. 😜
Wir fahren auf die süd-westliche Seite der Rocky Dundas. Hier können wir in ruhigem Wasser auf Sandboden ankern. Für den Rest der Strecke steigen wir allerdings wieder in’s Dinghy um. 😊
Wir fahren um die Felsen rum und können das Dinghy dort an einer Dinghy-Boje festmachen. Hier ist das Meer allerdings etwas unruhig und es herrscht eine recht starke Strömung vor. Trotzdem Schnorcheln wir zur Höhle, die der Thunderball Grotto ein wenig ähnelt. Allerdings ist sie nicht so tief und recht kahl. Vor der Höhle, in der Strömung, leben aber viele unterschiedliche Korallen und Fische. 😊
Um 14:30 Uhr sind wir wieder zurück auf TomCAT. Während wir zur Pig Beach bei Big Major Cay weiterfahren, genehmigen sich die einen ein Mittagessen. 😜
Um 16:45 Uhr erreichen wir die Bucht bei Big Major Cay. Der beste Ankerplatz der ganzen Exumas. 😁
Während Sandeep ein kurzer SUP-Ausflug unternimmt, spritzen wir das Schiff mal ab. Es hat sich mittlerweile wieder Salz überall angesammelt. Und wenn man will, dass es regnet, regnet’s bestimmt nicht. 😆
Danach duschen wir uns selber und machen uns auf den Weg zum Staniel Cay Yacht Club. Nach dem Essen spielen die Männer noch zwei Runden Billard, bis, ausser uns, niemand mehr hier ist und sie eigentlich gerne schliessen wollen. 😅
Samstag, 24.10.2026 – Big Major Cay, Bahamas
Wieder kriegen wir in der Nacht bzw. früh Morgens 30 Knoten Wind anstelle 8 Knoten. 🙄
Wir wollen nochmals Einkaufen gehen. Und dass wir nicht ganz so nass werden beim Hinfahren, parken wir TomCAT um, näher zu Staniel Cay. Nachdem Thomas und ich den Einkauf auf’s Schiff gebracht und wieder zurück zum Yacht Club gefahren sind, wollen wir was Neues ausprobieren und im Flying Pig Café Mittag essen. Aber das Café ist leider geschlossen bis Ende Oktober. 😑
Dann geht’s eben ohne was zu essen zurück zu TomCAT und wir machen uns bereit zum Schnorcheln. Heute ist Ebbe am frühen Nachmittag, da besteht die Hoffnung, dass in der Thunderball Grotto das Sonnenlicht von oben hinein scheint. Das ist tatsächlich so. Und wir verbringen wieder 1 bis 2 Stunden dort. 😊
Dann geht’s zu TomCAT zurück und parken ihn wieder um in die ruhige Bucht von Big Major Cay. Das Wetter ist gut und Ebbe erst gerade gewesen, eine gute Gelegenheit, die Little Pipe Sand Bank anzuschauen. Thomas fährt mit Nadja und Sandeep zu dritt hin. Denn zu dritt kann das Dinghy gleiten und 3 mal so schnell fahren, wie wenn 4 Personen drauf sind. 😆
Kurz nach 17 Uhr sind sie wieder zurück. Es ist schon recht spät und niemand hat Lust noch was Aufwendiges zu kochen. Darum gibt’s heute mal Soba-Nudeln mit ein/zwei Zusätzen. 😊
Sonntag, 25.10.2026 – Big Major Cay, Bahamas
Wie es in der Schweiz üblich ist, gibt es Sonntag Morgens einen Butterzopf. 😁
Nach dem Frühstück geht Thomas das Dinghy tanken und schaut, ob es noch ein weiteres Restaurant in Staniel Cay gibt. Die Menükarte des Staniel Cay Yacht Club ist ja etwas sehr spärlich geworden, da schauen wir uns nach Alternativen um.
Aber auch dieses Restaurant ist wegen Slow Season geschlossen. Als Thomas zurück ist, ca. um 13 Uhr, starten wir einen Ausflug mit dem Dinghy zu Little Pipe Sand Bank. Diesmal zu viert und kurz vor Ebbe, sodass sie sie ganz sehen. 😊
Kurz nach uns kommt ein Tender einer Yacht baut ein ganzes Pic-Nic Zelt auf. Die beiden verschwinden dann wieder und es kommt stundenlang niemand mehr. 😆
Auf der anderen Seite der Felsen landet ein Wasserflugzeug. Das weckt natürlich sofort Thomas Interesse und er fährt mit dem Dinghy hin. Der Typ, der aussteigt, fragt Thomas ob er ihn mitnehmen könne, sein «Taxi» sei noch nicht da. Das macht Thomas natürlich gerne. Unterdessen fährt das «Taxi» aber los. Er steigt dann mitten auf dem Weg von unserem Dinghy in sein «Taxiboot» um. 😊
Schätzungsweise 2 Stunden später, während wir noch immer am Baden sind, kommt der grössere Tender mit einem älteren Paar an Bord zum aufgebauten Pic-Nic Zelt. Sie bleiben allerdings nur etwa 10 Minuten, ohne gross irgendetwas benutzt zu haben. 😆
Um 17:15 Uhr müssen wir uns auch wieder auf den Heimweg machen. Wir haben schliesslich eine knappe Stunde Weg vor uns. 😅
Zurück gehen wir duschen und dann im Staniel Cay Yacht Club Abendessen. Zu unserem Glück hatten wir den ganzen Tag über sehr gutes Wetter und es war sonnig. Noch viel mehr Glück haben wir, als der Regen just dann beginnt, als wir und das Dinghy wieder im Trockenen sind. 😇
Montag, 26.10.2026 – Highborne Cay, Bahamas
Wir müssen langsam wieder in Richtung Norden, so dass wir unsere Gäste pünktlich in Nassau abliefern können. Und um noch was vom Tag zu haben lichten wir um 7 Uhr den Anker. 5 Stunden später, um 13 Uhr, erreichen wir das Flugzeugwrack bei Norman’s Cay. Heute ist ein besonders schöner Tag, Sonnenschein und windstill. So gibt es sehr coole Drohnen-Aufnahmen. 😁
Um 15 Uhr lichten wir wieder den Anker und fahren weiter nach Highborne Cay. Das schöne Wetter ist etwas vorbei, denn grad als wir ankommen regents. Schnell springen Thomas und ich in’s Dinghy und fahren zur Marina. Wir wollen das Dinghy tanken, Eier einkaufen und einen Tisch im Xuma reservieren. Das Einzige, das klappt ist Eier einkaufen. 😆
Der nicht arbeitswillige Hafenarbeiter sagt die Tankstelle sei zu. Obwohl noch 20 Minuten offen sein soll. Und das Xuma hat heute unfortunately geschlossen. 😑
Also fahren wir mit fast leeren Händen zu TomCAT zurück. Zum Glück ist es erst 17 Uhr und somit bleibt genug Zeit heute eine vegetarische Lasagne zuzubereiten. 😊
Während dem Kochen zieht ein Gewittersturm über uns hinweg. Der Anker hält aber problemlos und im Anschluss ist es dafür mal etwas kühler. 😜
Dienstag, 27.10.2026 – Highborne Cay North, Bahamas
Wir warten ein günstiges Wetterfenster ab, um nach Nassau zu fahren. Und dieses Fenster soll sich morgen öffnen. Darum ist heute ein Ruhetag hier in Highborne angesagt. Thomas und ich arbeiten bis 10 Uhr. Danach haben wir genug von den Querwellen und parken TomCAT um in die nördliche Bucht von Highborne Cay. Hier ist es wesentlich ruhiger.
Nach einer kleinen Stärkung gehen Nadja und Sandeep mit den SUPs auf Erkundungsfahrt. Nachdem sie zurück sind, wird umgesattelt auf Schnorcheln. Nadja, Sandeep und ich schnorcheln zum Riff bei der Einfahrt zu dieser Lagune. Die Strecke ist weiter als erwartet, dafür sehen wir jede Menge Sanddollar und Schneckenhäuschen rumliegen. Noch ein Stück weiter von der Einfahrt entfernt hat es immer mehr Steine mit Korallen und Fischen. Wir sehen sogar einen Kugelfisch. 😁
Zu TomCAT zurück zu schwimmen wird noch ein Stück anstrengender, da eine leichte Gegenströmung herrscht.
Nadja geht nochmals mit dem SUP auf Reisen, während Thomas mit Sandeep’s Unterstützung Pilz-Risotto zum Abendessen zubereitet.
Mittwoch, 28.10.2026 – Nassau, New Providence (Bahamas)
Kurz vor 8 Uhr lichten wir den Anker und fahren los. Schliesslich haben wir heute eine Strecke von 32 Seemeilen, die wir zurück legen wollen. 😊
Wir erwarten heute eigentlich 14 Knoten Wind. Damit könnten wir mit dem Code-0 recht gut segeln. Stat dessen haben wir kein (zwischen 1 und 4 Knoten) Wind und es wird wieder eher warm. 😆
Um ca. 14 Uhr können wir in der Montague Bay bei Nassau den Anker werfen. Bevor wir nun irgendetwas unternehmen, wird mein Geburtstagskuchen gegessen. 😜
Danach setzen wir uns alle in’s Dinghy und fahren erst mal zur Tankstelle. Dann weiter in die Marina des Atlantis. Wir dürfen unser Dinghy dort am Schwimmsteg parken und uns die Anlage des Atlantis «Marina Village @ Atlantis» anschauen. Ist halt alles sehr touristisch. Aber auch sehr hübsch gemacht. 😊
Auf dem Rückweg zum Dinghy sehen wir ein Manatee im Hafenbecken!
Zum Abendessen gehen wir heute wieder in’s Latitudes. 😊
Donnerstag, 29.10.2026 – Auf See, Bahamas
Während heute Vormittag die Waschmaschine läuft, tauche ich um’s Schiff rum und zeige Nadja und Sandeep verschiedene Arten von Sanddollars. Es liegen hier sehr viele rum. 😊
Thomas muss neue Milch einkaufen. Also bringe ich ihn mit dem Dinghy zum public Dock. Etwa 30 Minuten später kann ich ihn bereits wieder abholen.
Nadja und Sandeep müssen eigentlich erst morgen Mittag auf den Flugplatz. Wir müssen am dem 2. November in Marsh Harbour sein. Und aufgrund des komischen Wetters haben wir jedoch nur noch heute und die Nacht auf Morgen ein passables Wetterfenster. Darum sind Nadja und Sandeep so lieb und übernachten von heute auf morgen in einem Hotel in Nassau, sodass wir losfahren können. 😊
Das heisst, sie müssen nun beginnen zu packen. Und ihre übrigen Esswaren entweder aufessen, einpacken oder hier lassen. 😜
Ein plötzlicher Regenschauer macht alles kurzfristig ein wenig hektischer. Aber um 15:15 Uhr können wir Nadja und Sandeep mit ihrem Gepäck zum Steg bringen und uns von ihnen verabschieden.
Kurz darauf lichten wir den Anker und fahren los gen Norden. Die Wettervorhersage trifft zu und wir fahren über ein sehr ruhiges Meer ohne Wind. 😊
Freitag, 30.10.2026 – Elbow Cay, Bahamas
Um 6:40 Uhr erreichen wir Elbow Cay und ankern zwischen der Tahiti Beach und Hope Town in der Nähe des Restaurant Fire Fly. Erst mal schlafen wir aber noch ein paar Stunden. Danach wird gefrühstückt und mit Aufräumen und Waschen begonnen.
Bei wunderbarem Sonnenschein, schneide ich Thomas‘ Haare. Direkt danach überkommt uns ein kurzer Regenschauer. 😊
Und schon ist es wieder Zeit für’s Abendessen. Heute im Fire Fly. 😜
Samstag, 31.10.2026 – Marsh Harbour, Bahamas
Wieder etwas ausgeschlafen lichten wir um 10:15 Uhr den Anker. Von 5 Knoten Wind von gestern ist er auf heute auf 20 Knoten angestiegen. Zum Glück sind wir bereits im Atoll von Abaco. Hier halten sich die Wellen zurück und wir können mit der Fock segeln. 😊
Nicht ganz 2 Stunden und einige Regenschauer später liegt TomCAT in der Bucht bei Marsh Harbour vor Anker. Wir nutzen die trockene Phase und fahren mit dem Dinghy zum Union Jack Public Dock. Von dort ist es etwas weniger weit zum Maxwell’s Supermarket als von der Conch Inn Marina. 😇
Auf dem Hinweg machen wir bei der Island’s Best Bakery einen Zwischenstopp und nehmen was mit. 😊
Nach dem Einkaufen (was etwa 2 Stunden gedauert hat 😅), als wir zurück auf TomCAT sind, fängt es auch wieder an zu regnen. Das nennt sich gute Ausnutzung der Trockenphase. 😜
Dann essen wir die Reste, die wir noch im Kühlschrank haben auf, bevor ich mich an’s Schnitzen der Kürbisse mache und Thomas die Server in der Schweiz auf den neusten Stand bringt. 😊