Montag, 28.09.2026 – Meeks Patch, Bahamas
Früh Morgens, ca. um 5:30 Uhr zieht ein Regenschauer über uns und wir sind schon mal wach, vom Schliessen aller Fenster. 😆
Wir schlafen dann aber noch ein wenig bis wir um 7 Uhr den Anker lichten und durch den Tilloo Cut direkt auf den Atlantik raus fahren. Das sollte eine Abkürzung sein im Gegensatz zum Weg im Atoll drin.
Da es hier tief ist, können wir unseren Verdacht , dass die neue Logge nur eine Speed anzeigt, wenn es weniger tief als 50 Meter ist, nochmals überprüfen. Ja, das ist tatsächlich so. Wenn es tiefer als 50 Meter wird zeigt sie keine Speed mehr an und die Tiefe selber spielt verrückt. 🙄
Der Wind hält sich leider nicht so an die Vorhersage und weht stärker. So können wir zwar mit der Fock ein 1 Knoten Speed rausholen, aber die Wellen, die von schräg vorne kommen, sind auch grösser und etwas mühsam.
Zum Glück werden die Wellen kleiner, je näher wir Spanish Wells kommen. 😊
Die Gewitter um uns herum bleiben netterweise wo sie sind. So können wir in Ruhe um 17:45 Uhr bei Meeks Patch ankern und dann den restlichen Zopf von gestern aufessen. 😊
Dienstag, 29.09.2026 – Norman’s Cay, Bahamas
Um 8 Uhr lichten wir den und fahren weiter in Richtung Exumas. Wir starten gut mit nur 4 Knoten Gegenwind. Bei der Durchfahrt Current haben wir heute 5 Knoten Rückenströmung, was uns kurzzeitig eine SOG von 10 Knoten beschert. 😜
Dafür wird jetzt der Wind stärker. Was er eigentlich nicht sollte. 🙄
Kurz nach 13:30 Uhr erreichen wir den Bereich, wo viele Coral Heads zum Teil bis fast zu Wasseroberfläche ragen. Hier müssen wir gut nach vorne schauen und den dunklen Flecken ausweichen. Gegen Ende des Coral Head Gebiets kriegen wir endlich das vorhergesagte ruhige Wetter. 😆
Kurz nach 18 Uhr erreichen wir Norman’s Cay. Wir ankern mal an einem anderen Ort wie sonst. 😊
Es ist schon relativ spät und Zeit für’s Abendessen. Nach ein paar gesunden Rüebli und Gurken gibt’s Crêpes mit Nutella und Bananen. 😜
Mittwoch, 30.09.2026 – Norman’s Cay, Bahamas
In der Nacht haben wir nur sehr wenig Wind. Aber heute Morgen ca. um 8 Uhr mal schnell 40 Knoten. 😑
Aber kein Regen, leider. Der Wind nimmt wieder ab auf knapp 20 Knoten. Er kommt nur mal wieder aus der falschen Richtung. 🙄
Erst am Nachmittag nimmt der Wind noch weiter ab und dreht wieder in die «richtige» Richtung, von Osten her. Jetzt ist Thomas wieder zufrieden mit unserem Ankerplatz. 😊
Wir wollen heute als frühes Abendessen die Stone Crab Claws aus Spanish Wells mit Salat austesten. Sie geben zwar ziemlich viel Arbeit, sind aber noch immer sehr lecker. 😁
Donnerstag, 01.10.2026 – Norman’s Cay, Bahamas
Auch heute Nacht bleibt es trocken. Aber auch schön windig, sodass es nicht so heiss wird. 😊
Am Morgen bleibt der Wind so um die 15 – 20 Knoten und kommt von Osten. Alles so wie es sein soll. So können wir gemütlich Frühstücken und anschliessend eine Zwetschgen-Wähe backen. 😊
Als ich den Ofen nicht mehr brauche, tauscht Thomas den alten Victron Cerbo GX mit dem neuen Victron Cerbo GX Mk II aus. Der Alte startete aus unerfindlichen Gründen immer wieder neu…
Victron behauptet, man könne die ganzen Einstellungen ganz einfach übernehmen. Allerdings funktioniert das natürlich nicht. 🙄
Thomas muss nun alles wieder neu einstellen. Aber da er das erwartet hat, hat er die ganzen Einstellungen vom Alten festgehalten.
Aber auch hier, es funktioniert nicht mehr alles. Z.B. werden 3 Solar-Panels nicht mehr erkannt. Dabei haben sie neu jetzt «Full function USB-Ports». 🙄
Es bedeutet also noch etwas Arbeit, bis alles wieder so läuft wie vorher.
Aber bevor sich Thomas mit all dem beschäftigt, machen wir mit dem Dinghy einen Ausflug in die Mitte von Norman’s Cay. Dort soll man ankern können. Auf dem Weg halten wir beim ehemaligen McDuff’s, das neu «The Surf Club @ Norman’s Cay» heisst. Sie sind tatsächlich am Umbauen und meinen Ende Oktober wieder eröffnen zu können. Da sind wir mal gespannt. 😜
Als wir dann in der Mitte von Norman’s Cay sind, ich glaube es heisst da Pelican Creek, finden wir, ja, hier könnte man gut ankern. Nur die Einfahrt ist ein recht enger Knackpunkt. 😆
Ansonsten auch noch recht hübsch.
Wir fahren zurück zu TomCAT. Diesmal ist die Brücke bei der Marina schon etwas höher. 😅
In der Nähe der Ausbuchtung «Skipjack Point» machen wir einen kurzen Stopp und ich gehe eine Runde Schnorcheln. Neben überraschend vielen Fischen finde ich eine riesige, schöne Conch. 😁
Auf TomCAT duschen wir erst mal und geniessen dann ein Stück der Zwetschgen-Wähe. 😊
Anschliessend machen wir uns an die Nachforschungen für Victron und anderes.
Freitag, 02.10.2026 – Norman’s Cay, Bahamas
Die zweite Hälfte der Zwetschgen-Wähe wird heute zum Frühstück verputzt. 😁
Dann arbeiten wir im Büro. Bis ich fast einschlafe (😆). Zur Abhilfe gehe ich eine Runde Schnorcheln. Es gibt nicht sehr viel zu sehen. Einige kleine Seesterne und ein grosser Felsen mit überraschend vielen Fischen.
Als ich zurück auf dem Schiff bin hat Thomas das Problem des neuen Cerbo GX MK II gelöst. Es sind zu viele USB-Hubs in Serie. 🤨
Nachdem er einen der USB-Hubs entfernt hat zeigt Cerbo nun wieder alle Solar-Panels an.
Samstag, 03.10.2026 – Shroud Cay, Bahamas
Nach dem Frühstück wird erst mal eine Ölkontrolle der Motoren und Saildrives durchgeführt. Alles i.O.
Um 11 Uhr lichten wir den Anker und verschieben nach Shroud Cay.
Und zwar mal wieder unter Segel. Mit 3 Knoten ist das eher seehr gemütlich, aber immerhin mal wieder Segeln. 😜
Naja, immerhin bis wir abdrehen und gegen den Wind fahren müssen. 😆
Die knapp 3 Seemeilen haben wir in 1 Stunde und 45 Minuten zurückgelegt.
Es sind ja wirklich nicht viele Schiffe unterwegs zurzeit, aber ein Motor-Katamaran hat es geschafft, genau dort zu ankern, wo wir sonst ankern. 😆
Aber wir finden nebenan einen Platz. 😊
Sogleich blasen wir die SUPs auf und machen damit einen Ausflug zur Washing Machine. Es ist ganz schön anstrengend gegen Strömung und Wind zu paddeln. 😅
Als wir da sind, kurz vor Flut und praktisch kein Strand mehr vorhanden. 😨
Wir baden nur kurz. Dann paddeln wir wieder zurück. Bzw. ein paar Abschnitte können wir uns tatsächlich mit der Strömung treiben lassen. 😊
Wir waren länger weg als gedacht und als wir bei TomCAT sind, ist es auch schon Zeit um das Abendessen zuzubereiten. Heute gibt es ein Diät-Menü aus Poulet mit Aubergine und Karotten an einer Teriyaki Sauce. 😜
Sonntag, 04.10.2026 – Shroud Cay, Bahamas
Wollen heute bei Ebbe bei der Washing Machine sein und starten darum bereits um 9:30 Uhr. Diesmal aber mit dem Dinghy. Und wir nehmen den oberen Eingang.
Um diese Zeit sind sogar im Fluss einige Sandbänke sichtbar. Und auch bei der Washing Machine ist wieder ein Strand und einige Sandbänke vorhanden. 😊
Als wir uns ca. 45 Minuten später wieder auf den Rückweg machen, ist das Wasser bereits um etwa 20 cm gestiegen.
Auch mit dem Dinghy lassen wir uns so gut es geht mit der Strömung treiben.
Der Dinghy-Lift hat vorgestern und heute ein bisschen komische Geräusche gemacht und ist schräg geworden. Nachdem Thomas heute Morgen ein einer Schraube der Hydraulik-Pumpe gedreht hat, senkt er sich wieder gerade ab. Ein etwas seltsames Geräusch bleibt allerdings. Hoffentlich geht nichts kaputt. 😨
Zurück bei TomCAT lassen wir das Dinghy im Wasser und trinken mal was. Wir bleiben im Schatten und recherchieren, arbeiten oder telephonieren. 😜
Um 16 Uhr lassen wir das grössere SUP zu Wasser und paddeln zum nahen Strand. Dort baden wir und geniessen das warme Wasser. Wir entdecken eine lustige Eigenschaft des Sands. Von der Ebbe her ist sehr viel Luft im Sand gespeichert und wenn man nun darauf läuft oder ihn sonst irgendwie bewegt, steigen ganz viele Luftblasen auf. Cool! 😁
Auf einmal wird ein komisches Geräusch immer lauter. Tja, und dann sitzen wir im strömenden Regen. 😆
Im Gegensatz zum Meerwasser ist das Regenwasser ganz schön kalt. Nach nicht mal 10 Minuten ist der ganze Spuk aber wieder vorbei. Er scheint jedoch die Mücken aufgeweckt zu haben. 🙄
Die sind so aufdringlich, dass wir beschliessen, es sei Zeit zum Schiff zurück zu paddeln. Nachdem das SUP wieder abgeduscht und festgemacht ist, nehmen wir noch das Dinghy hoch. Thomas schraubt noch an verschiedenen Ventilen rum und es wird wieder einigermassen horizontal und ohne komische Geräusche hoch gehoben. 😅
Nun können wir uns den Coconut Shrimps und Salat widmen. 😊
Montag, 05.10.2026 – Big Major Cay, Bahamas
Nach dem Frühstück übt Thomas Drohne fliegen auf dem Schiff. 😜
Danach muss er schnell an ein Meeting. Als das beendet ist, fahren wir mit dem Dinghy und der Drohne zur Washing Machine und Thomas kann zeigen, wie gut er die Drohne im Griff hat. 😁
Nach einigen Videos sind wir kurz nach 13 Uhr wieder auf dem Schiff. Eine halbe Stunde später lichten wir den Anker und und fahren weiter südwärts. Wir wollen noch ein paar Fleckchen wo wir noch nicht waren ausprobieren/entdecken.
Auffallend ist, dass seit heute auf einmal wieder mehr Schiffe unterwegs sind.
Um 14:45 Uhr ankern wir bei Hawksbill Cay. Die Satelliten-Bilder versprechen schöne Umgebung.
Der Ankerplatz ist aber nicht toll. Es gibt eine Strömung und hohe Querwellen. Trotzdem machen wir mal eine Dinghy-Rundfahrt und Schnorchel-Stop bei Felsen.
Allerdings gibt’s dort ausser Conch nicht viel zu sehen. Und einige dieser Conch sind in 30 cm tiefe Löcher gefallen. Diese Löcher haben senkrechte Wände und ich denke nicht, dass diese Conch da wieder alleine raus kommen. Daher habe ich sie dort raus genommen und auf flachem Sand platziert. 😜
Dann fahren wir zu TomCAT zurück und lichten den Anker. Thomas möchte Abends nicht an einem unbekannten Ort ankern, darum geht’s bis zur Pig Beach bei Big Major Cay.
Anstatt erst spät was zu essen, gibt’s unterwegs Croque Monsieur. 😁
Um 20:20 Uhr sind wir dann, wieder ganz allein (!), bei Big Major Cay vor Anker.
Dienstag, 06.10.2026 – Big Major Cay, Bahamas
Heute Morgen bekommen wir tatsächlich Gesellschaft. Die Superyacht Sea-Renity wirft nicht weit weg von uns den Anker.
Kurz vor Ebbe starten wir auf eine längere Dinghy-Rundfahrt zur Little Pipe Sand Bank. Bzw. wir schauen erst mal nach, wie viel Benzin noch im Dinghy-Tank ist. Ähm ja, der sollte erst noch aufgefüllt werden. 😅
Das machen wir beim Staniel Cay Yacht Club. Dort entsteht auch schon das erste Video mit den Nadelfischen. 😁
Dann noch schnell die Ausrüstung bei TomCAT holen und auf geht’s Richtung Little Pipe Sand Bank. Die Landschaft ist sehr hübsch und wir bekommen ganz schön viel Sonne ab. 😅
Erst am Nachmittag sind wir zurück auf TomCAT. Grad als wir unser Bad beendet haben und duschen wollen, bekommen wir eine coole Überraschung. Ein Wasserflugzeug landet ganz in der Nähe und «parkt» dann am Strand. Natürlich fahren wir hin und unterhalten uns mit den beiden Piloten. 😊
Als dann deren Passagiere kommen, hilft Thomas noch eben das Flugzeug zu stabilisieren und dann schauen wir dem Start zu. Als sie dann erfolgreich abgehoben haben, können wir uns unserem Tomaten-Mozzarella-Salat widmen. 😊
Mittwoch, 07.10.2026 – Big Major Cay, Bahamas
Heute sollten wir eher im Schatten bleiben. Das heisst, trotz sehr warmen Temperaturen, Indoor-Arbeiten sind angesagt. Naja, ab und zu darf man auch kurz in’s Wasser und z.B. schöne Conch Shells finden oder einen Ammenhai filmen. 😁
Um 18:30 Uhr gehen wir heute Abend noch ein mal zu Fowl Cay Abendessen. In diesem 5-Sterne Resort ‚Fowl Cay Resort‘ dürfen auch Böötler für einen nicht ganz geringen Preis am Abend das All-Inclusive Menu inkl. Cocktail und Apéro geniessen. 😊
Am Dinghy-Steg werden wir von der Chefin bereits erwartet. Sie führt uns dann zum Restaurant am höchsten Punkt der Insel. Dort gibt es zuerst soviele Cocktails und Apéro-Häppchen, wie man möchte. Dann, um 19:30 Uhr wird man in den Speisesaal geführt. Hier dürfen wir dann das 3-gängige leckere Menü geniessen. 😊
Um 21:30 Uhr machen wir uns dann wieder auf den Heimweg. Ist ja nicht weit. 😜
Donnerstag, 08.10.2026 – O’Briens Cay, Bahamas
Nach dem Frühstück steigen wir in’s Dinghy und fahren nach Staniel Cay rüber. Das Dinghy braucht wieder Benzin. 😇
Dann gehen wir noch in dem kleinen, aber gut ausgestatteten «Burke’s Convenience Store» und «Pink Perl Super Market» einkaufen. 😁
Dann geht’s zurück zu TomCAT, wo wir auch sogleich den Anker lichten. Wir fahren ein Stück weiter nach Norden zum O’Briens Cay. Überraschung! Hier sind bereits 2 Schiffe. So langsam müssen wir uns wieder daran gewöhnen, nicht mehr die Einzigen zu sein. 😜
Um 14:15 Uhr ist der Anker gefallen. Dieser Platz ist aber sehr doof. Die Strömung bringt die Schiffe dazu, in 180° andere Richtungen zu schauen. Das gefällt uns gar nicht und wir parken um.
Der neue Platz ist zwar besser, aber nicht wirklich gut. Aber wir können TomCAT alleine lassen und auf den Dinghy-Ausflug starten. Zuerst geht’s zum Sea Aquarium. Dort leben echt coole Fische. 😁
Dann geht’s zu einer schönen Sandbank. Hier treffen wir die Crew des Charter-Cats und noch ein Paar aus Staniel Cay. Wir setzen uns zu ihnen in’s warme Wasser und quatschen mit ihnen, bis sie wieder gehen. 😊
Dann werfen wir noch einen Blick auf O’Briens Plain Wreck. Auch hier herrscht starke Strömung vor und ich halte mich am Dinghy fest, während ich filme. 😆
Ca. um 17 Uhr sind wir wieder bei TomCAT. Thomas überlegt, ob wir noch um ankern sollen für die Nacht.
Aber wir entscheiden zu bleiben und einfach das Ankerdreieck dann für die Zeit bis zur Ebbe zu entfernen.
Freitag, 09.10.2026 – Hawksbill Cay, Bahamas
Um 5 Uhr Nachts stehen wir auf und wechseln vom Dreieck auf die mittige Entlastungsleine. So hängt nicht das ganze Gewicht am Bugspriet.
Aber so richtig gut schlafen können wir nicht. Es beginnt auch noch zu regnen. Und wir haben einige Teile des Enclosure noch offen. Also wieder aufstehen und alles zu machen. 🙄
Dann, kurz vor 8 Uhr, dreht die Strömung wieder und wir wechseln von der mittigen Entlastungsleine wieder zu dem «Dreieck».
Wieder wollen wir noch ein bisschen schlafen, da gibt’s plötzlich einen Knall. Das eine SUP hat sich quer über den Bug gelegt. Jetzt reichts uns hier aber. Um 8:30 Uhr lichten wir den Anker.
Wir können sogar ganze 2,5 Stunden Segeln. Dann wird der Wind zu schwach. 🙄
Nochmals 2 Stunden später sind wir vor einem wunderschönen Strand von Hawksbill Cay vor Anker. Mit Schnorchelausrüstung und Sonnenschutz gehen wir auf einen Dinghy Ausflug. Wir nehmen in etwa gleiche Route wie letztes Mal, aber diesmal springe ich an einigen Orten in’s Wasser und schaue mal, ob das was zum Schnorcheln ist.
Nach einigen Videos fahren wir dann zu TomCAT zurück. Bzw. dort dann noch zum Strand. Ich nehme drei Conch mit, die ich in Staniel Cay gefunden habe, um sie zu reinigen. 😜
Als ich dann mit allen dreien fertig bin, geht’s zurück auf’s Schiff und Abendessen kochen. Wir probieren was Neues aus; Poulet mit Gemüse an Curry/Erdnuss Sauce. 😊
Ich finde es ganz lecker. Wir müssen aber auf dem Vorschiff essen, da es hinten viel zu warm ist. 😆
Samstag, 10.10.2026 – Highborne Cay, Bahamas
Kurz vor 9 Uhr lichten wir den Anker und verlassen dieses Geschaukel hier. 😅
Mit 15 – 20 Knoten Rückenwind können wir mit der Fock recht gut (um die 5 -5,5 Knoten) segeln. 😊
Und das auch mit einem Wind-Winkel von 50° (für uns ist das hart am Wind). 😁
Der Wind kommt allerdings aus einer ungewöhlichen Richtung und so können wir unseren Standard-Ankerplatz nicht verwenden. Wir probieren einfach einen neuen aus. Und zwar in der nördlichen Bucht von Highborne Cay. Kurz vor 13 Uhr liegen wir dort gut geschützt und ohne komische Wellen, vor Anker. 😊
Der Nachteil von hier ist, man muss mit dem Dinghy um die Insel rum fahren (wird vermutlich pitschnass), wenn man in’s Restaurant möchte. 😅
Als erstes nehmen wir mal einen Ankertrunk.
Anschliessend mache ich einen kombinierten Ausflug mit dem SUP und Schnorchelausrüstung. Zuerst scheint das Wasser etwas trüb und nicht wirklich interessant. Aber ich komme an einigen Felsen vorbei, die mit Korallen bewachsen sind und viele Fische beheimatet. 😊
Als ich es gegen den Wind zurück zum Schiff geschafft und geduscht habe, arbeiten wir noch kurz was. Wobei Thomas sehr kurz davor ist, seine Tastatur des Surface in’s Meer zu werfen. 😆
Dann ist es auch schon bald Zeit, uns auf den Weg zum Xuma, dem Restaurant in der Marina, zu machen. Wir sind vorbereitet mit Regenjacke ausgerüstet. Allerdings werden wir überraschenderweise praktisch nicht nass.
Auf dem Rückweg sieht es dann ganz anders aus. 🤣
Sonntag, 11.10.2026 – Athol Island, Bahamas
Um 9:15 Uhr lichten wir heute den Anker. Laut Wettervorhersage sollen wir heute guten Rückenwind haben, um nach Nassau zu segeln. Bis jetzt sieht es leider nicht so aus. Mit 10 Knoten kommen wir nicht wirklich voran. 🙄
Trotzdem setzen wir mal das Grosssegel (das erste mal seit wir wieder auf dem Schiff sind 😜) und die Fock. So dümpeln wir mit 3,8 Knoten dahin. 😆
Plötzlich nimmt der Wind abrupt auf die vorhergesagten 15 Knoten zu. 😨
Aber bleibt dann so. Da die Fock nicht so schön steht, setzen wir die beiden Segel in Butterfly-Stellung. Lange können wir so aber nicht segeln, denn wir kommen so von unserem Kurs ab. Und der Wind wird wieder schwächer. 🙄
Um 14 Uhr ist er dann do schwach, dass wir die Segel einholen und unter Motor weiter fahren.
Um 16:30 Uhr haben wir unser Ziel, die Montague Bay vor Nassau erreicht. Thomas ist die Milch ausgegangen und er möchte noch heute (morgen ist eben ein Feiertag; Columbus Day bzw. Tag der Helden) im Solomon’s frische Milch einkaufen. Dafür fahre ich ihn an den Strand und warte auf das Signal, ihn wieder abzuholen. 😊
Als er und seine Milch wieder auf dem Schiff sind, parken wir TomCAT noch um. Wir probieren einen neuen Ankerplatz bei Athol Island aus.
Montag, 12.10.2026 – Nassau, New Providence (Bahamas)
Der neue Ankerplatz ist leider nicht so ruhig wie erhofft. Wir haben eine ständige Querwelle. Darum wechseln wir heute, nachdem Thomas sein Meeting beendet hat, erneut den Platz. Und wenn wir TomCAT schon bewegen, gehen auch gleich voll tanken und Müll entsorgen. 😊
Bis wir wieder vor Anker sind, diesmal aber im Channel nahe der Nassau Harbour Marina, ist es kurz vor 13 Uhr. Jetzt können wir brunchen. 😜
Wir arbeiten weiter und/oder machen das Schiff besuchertauglich. Bis die Strömung wechselt. Das Einrumpf-Boot neben uns kommt uns unangenehm nahe. Irgendwie scheinen die beiden Schiffe unterschiedlich auf die Strömung und Wind zu reagieren. 🤨
Dazu kommt, dass das Gewicht mal wieder auf dem Bugspriet hängt. Also alles nicht so toll. Darum lichten wir erneut den Anker und fahren wieder aus dem Channel raus zur Montague Bay. Hier scheint der beste Anker-Platz zu sein. 😇