Heute Morgen stellen wir als erstes die Pläne und Dokumentationen für die Architektin fertig und schicken es ihr. Danach wollen wir uns mal um das Wasserleck kümmern. Schon lange ist es ja so, dass die Bilgenpumpe im Backbord-Rumpf immer wieder kurz läuft. Was heisst, dass von irgendwo her Wasser in die Bilge läuft. Und bei der Waschmaschine läuft ein Rinnsal Wasser in die Bilge. Vermutlich sind da die Briden locker oder es sind zu wenige angebracht. Um das nun zu beheben müssen wir die Waschmaschine ausbauen. Und um diese raus zu nehmen müssen erst alle Türen in dieser Kabine abmontiert werden. 😊
Als dann genug Platz ist, können wir die Waschmaschine gut ab den Absatz stellen und der Toiletten-Tür anlehnen. Und ich kann in den leeren Platz kriechen und die fehlenden Briden montieren und die bestehenden anziehen. Nun tropft es hier nicht mehr. 😊
Allerdings hören wir nun beim Testen einen steten Wasserfluss und die Bilgenpumpe läuft öfters… das eigentliche Problem muss also wo anders sein. Wir öffnen die Bodenplatte uns sehen, dass das ganze Wasser aus dem Motorraum kommt. 😨
Schnell wird die Wasserpumpe ausgeschaltet und die Waschmaschine wieder in Position gebracht, dann müssen wir im Motorraum nachschauen wo dort das Leck ist. Tja… dort ist das Verbindungsstück von Pumpe zum Druckspeicher gebrochen bzw. ist dabei ganz zu brechen. 😑
Laut Thomas‘ Analyse musste das früher oder später passieren, da der Schlauch sehr steif ist und die ganzen Vibrationen überhaupt nicht dämpft, sondern voll auf das Plastik-Verbindungsstück weiterleitet. Und das ist nicht für solche Maltretierung konstruiert. 🙄
Zum Glück haben wir gerade eben noch eine Ersatz-Wasserpumpe gekauft. Denn dank den Teilen, die da mitgeliefert werden können wir nun den Druckbehälter überbrücken und haben trotzdem noch fliessen Wasser. 😇
Irgendwie ist die Zeit verflogen und es ist bald schon Zeit für’s Abendessen. Diese kochen wir heute mal wieder selber. 😊
In der Nacht zieht ein starkes Gewitter ganz nah an uns vorbei. Die Blitze und der starke Regen sind nur wenig angenehm, aber wir und TomCAT überstehen das schadlos. Und was besonders erfreulich ist, der modifizierte Regenschutz um das Cockpit rum ist nun wasserdicht und das Cockpit bleibt trocken. 😁
Der Regen hört dann zwar auf, als das Gewitter weg ist, aber es bleibt bewölkt und recht kühl. Im Internet suchen wir nun nach Ersatzteilen für die Wasserpumpe, welche Roger und Eliane dann mitbringen. 😜
Gegen Mittag kommt die Marina mit der Bitte zu uns, TomCAT umzuparken. Denn an diesem Platz soll heute ein 80 Fuss Schiff ankommen. Tja, dann machen wir das eben. 😊
Trotz Wind und Böen klappt das sehr gut. 😇
Etwas, das ich gar nicht erwähnt habe ist, dass die Fernbedienung mit Kettenzähler für die Ankerwinch nicht mehr funktioniert. Ebenfalls empfängt die eine Motoren-Anzeige anscheinend kein GPS mehr. Und seit heute ist das Display für die Tankanzeigen tot. 😨
Nach dem Moto «ein Boot tut immer gut», schalten wir mal die ganze 12V-Spannung aus, warten eine Minute und schalten sie wieder ein. Das Display für die Tankanzeigen kommt nun wieder. Die Ankerwinch-Fernbedienung funktioniert leider noch nicht, da müssen wir wohl genauer schauen.
Da das Wetter noch immer nicht zum Schwimmen einlädt, bleiben wir auf TomCAT. 😊
Heute ist St. Patrick’s Day und ab 18 Uhr findet im Clubhouse des Yacht Club ein Potluck statt. Wir haben zwar keine Zeit, um noch etwas zu kochen, aber es gibt dort sowieso mehr als genug zu essen. 😁
Wir lernen wieder interessante Leute kennen. Viele kommen immer wieder hier her in den Urlaub, einige leben sogar hier und ganz wenige sind zum aller ersten Mal hier. Als der Potluck zu Ende ist, treffen wir die einen noch an der Bar und unterhalten uns über alles mögliche, wobei Schiffe etc. schon ein Hauptthema ist. 😁
Um 23 Uhr gehen wir dann als die Letzten auch nach Hause.
Es regnet heute zwar nicht, aber es ist kalt und bewölkt. Das Tiefdruckgebiet, das sich über uns bildet leistet ganze Arbeit. 😆
Das kommt Thomas jedoch entgegen, da heute Morgen einige Meetings angesagt sind. 😜
Das Wetter bleibt den ganzen Tag über so schlecht, da gehen wir gar nicht erst weg. 😆
Während ich noch Reste esse zum Abendessen, kocht sich Thomas ein Chilli con Carne. 😊
Heute scheint zwar wieder die Sonne, aber es weht noch immer kühler Wind.
Heute wird hier aufgeräumt und geputzt. Wir erwarten am Nachmittag nämlich Besuch. 😜
Thomas organisiert ein Mietauto für einen Tag und holt die bestellten Hatches bei OBS Marine ab.
Um 14:30 Uhr dürfen wir Michael und Jennifer ausführlich auf TomCAT rumführen und trinken einen Schluck zusammen. Im Anschluss gehen wir zusammen im The Galley, beim Exquisite Catamaran Center, Abendessen. 😊
Da wir ja noch das Auto haben, gehen wir heute Vormittag noch im Solomon’s Lucaya und Express Foodmart einkaufen. Da beginnt es auch wieder zu regnen. 😆
Auf dem Rückweg tanken wir das Mietauto wieder auf (es passt zwar nur ca. 1 Liter rein, aber voll ist voll 😊) und beeilen uns dann die Einkäufe nicht allzu nass zu TomCAT zu bringen. Auch als Thomas um 11:15 Uhr das Mietauto zurück bringt, kommt er nass wieder. 😆
Kurze Zeit später hat es dann genug geregnet und Thomas kann nun trocken in’s Marina Office gehen und den Slip bezahlen. Unterdessen räume ich die Einkäufe weg und backe ein Bananenbrot.
Christoph Albeck stattet uns noch einen kurzen Besuch ab. An dieser Stelle erlaube ich mir wieder mal den Link zu seinem Business hier auf den Bahamas einzufügen. 😊
Nachdem er wieder gegangen ist, versuchen wir den Fehler bei der Motoren-Steuerung und Anker-Fernsteuerung zu finden. Dabei werden wir jedoch von Andi und Michaela unterbrochen. Die beiden sind aus Deutschland und mit ihrem Schiff wieder auf dem Rückweg nach Europa. Sie holen sich bei uns ein paar Tipps über Starlink und die Einreise in die USA ab.
Dann können wir uns weiter unseren Problemen widmen und finden folgendes heraus: bei der Motoren-Steuerung ist tatsächlich ein Pin der Buchse an der Steuerung abgebrochen. Die Anker-Fernsteuerung jedoch ist überhaupt nicht kooperativ und wir nehmen an, dass sie defekt ist. Auf eine Art ist das gut, denn jetzt können wir eine etwas praktischere Lösung einbauen als das unhandliche Touch-Display. 😇
Vorerst versorgen wir die Kabel aber wieder und essen den Mozzarella fertig.
Um 19 Uhr wollen Andi und Michaela in Richtung Fort Lauderdale starten. Wir laufen schnell zu Ihnen um sie zu verabschieden. Dann wollen wir, oder eigentlich Thomas 😜, im Pisces noch einmal ein Lobster Thermidor essen gehen, aber es hat keinen freien Tisch im Restaurant. Dann gehen wir eben zurück und Thomas gibt sich mit einem Stück Bananenbrot zufrieden.
Wir suchen nun nach den Ersatz- und Austauschteilen für die Motoren-Steuerung und Anker-Fernsteuerung und bestellen beiden noch zu Roger nach Hause. 😊
Als es dann dunkel ist und alle Mücken weg sind, versorgen wir die Elektro-Trottis in der Bugkabine und takeln den Code-0 auf.
Um 6:15 Uhr klingelt heute der Wecker. Wir machen uns und das Schiff bereit zum Ablegen. Kurz nach 7 Uhr ist es dann soweit. Ohne Wind können wir die Leinen lösen und aus der Marina fahren. Jennifer & Michael sind extra früh aufgestanden und kommen uns verabschieden. 😁
Wir fahren ein paar Minuten auf’s Meer raus und setzen dann gleich die Segel. Da wir das schon länger nicht mehr gemacht haben, dauert es einen Moment länger, aber funktioniert alles einwandfrei. 😜
Mit 5 – 6 Knoten segeln wir Richtung Berry Islands. Wir sind erst mal noch mit der Fock unterwegs und warten etwas ab was der Wind macht bevor wir evtl. den Code-0 hissen.
Der Wind allerdings weht stärker als erwartet und vor allem sehr böig. Wir sind mit durchschnittlich 6,6 Knoten und einer Spitze von 8,3 Knoten unterwegs.
Am Nachmittag nimmt Wind ab und bleibt ruhiger. Um unseren Schnitt zu halten, wechseln wir von der Fock auf den Code-0. Wir können den Schnitt nicht nur halten, er steigt sogar wieder. 😇
Aber nach etwas mehr als einer Stunde werden die Böen wieder stärker. Und wir entscheiden gerade noch rechtzeitig, den Code-0 wieder einzurollen und die Fock zu setzen. Denn die nächsten Böen schaffen es auf 21 Knoten (Code-0 bis max. 15 Knoten). 😨
Eine Stunde vor der Planung können wir kurz vor 17 Uhr die Segel einholen und hinter dem Great Stirrup Cay bei den Berry Islands ankern. Das war jetzt mal ein sehr erfolgreicher Segel-Tag, wie wir ihn schon sehr lange nicht mehr hatten. 😁
Bevor die Sonne untergeht, muss ich allerdings noch baden gehen und die Logge wieder befreien. 😇
Heute geht es wieder um 7 Uhr los. Das Meer ist noch so ruhig wie ein See. 😊
Laut Vorhersage soll sich der Wind heute mit 5 Knoten begnügen. Hoffen wir es, denn heute haben wir Gegenwind. 😆
Das Meer bleibt sehr ruhig und auch der Wind hält sich netterweise an die Vorhersage. 😜
Unterwegs müssen wir zwei schlafenden Delphinen ausweichen, ansonsten ist es eine langweilige, ereignislose Fahrt. Um 16 Uhr nähern wir uns der Insel Paradise Island. Heute nehmen wir eine Abkürzung zwischen den kleinen Inseln hindurch. Das klappt tiptop und um 16:40 Uhr fällt der Anker in der Montague Bay bei Nassau.
Mit dem Dinghy fahren wir in die Nassau Harbor Club Hotel and Marina, wo wir es parken können und dann im Latitudes Abendessen. Nach dem Essen wollen wir im Solomon’s Fresh Market auf der anderen Strassenseite einkaufen, aber die Öffnungszeiten auf Google Maps stimmen nicht und er ist bereits geschlossen. Thomas nervt sich ab solchen Dingen abgöttisch. 😆
So gehen wir eben ohne Einzukaufen zu TomCAT zurück. Hier dürfen wir noch länger Zeugen der grossen Party am Strand und all den Schnellbooten die im Ankerfeld herum rasen, werden. 😅
Auch heute starten wir bei Sonnenaufgang um 7 Uhr. Und wie gestern blässt der Wind heute mit weniger als 5 Knoten. 😇
So kommen wir unter Motor gemütlich voran und um 14 Uhr erreichen wir bereits unseren Ankerplatz bei Highborne Cay.
Als Erstes wird das salznasse Schiff kurz abgespritzt. Dann übt sich Thomas etwas im Drohnen fliegen und ich versuche etwas braun zu werden. 😊
Um 17:30 Uhr treffen wir uns zum Abendessen mit einem Freund aus Appenzell im Xuma’s. Sie machen hier eine Woche Segelurlaub. Schon lustig, wenn man sich am Ende der Welt trifft. 😁
Wir sind so im 7 Uhr Aufsteh-Rhythmus, da geht’s locker heute auch wieder um 7 Uhr los. 😊
Der Wind hält sich heute auch wieder mit ~5 Knoten zurück, kommt allerdings nicht mehr ganz von vorne. So können wir mit der Fock als Unterstützung noch 0,2 – 0,4 Knoten herausholen.
Es ist zwar schön sonnig, aber nicht sehr warm. Wir sind beide noch in den langen Trainerhosen unterwegs. 😆
Ca. um 14:30 Uhr nähern wir uns unserem Ziel, Staniel Cay. Quasi auf unserem Weg liegen die beiden Mega-Yachten 7-Seas (Steven Spielberg) und Man of Steel (Barry Zekelman) vor Anker. Wie es scheint haben auch die Superreichen bereits den Weg in die Exumas gefunden.
Eine Stunde später, um 15:30 Uhr, ist auch unser Anker in der Nähe eines Schwester-Schiffs von TomCAT, der Crazy Idea von Rudy Wolf, gefallen.
Er hat heute keine Zeit für einen Besuch und Thomas arbeitet noch immer an der Synchronisierung der neuen und alten NAS.
Mittwoch, 25.03.2026 – Staniel Cay, Bahamas
Thomas arbeitet noch bis am Morgen um 3 Uhr, sodass die Synchronisierung unserer NAS hier und in der Schweiz richtig funktioniert. 😇
Heute haben wir aber auch keinen Grund früh aufzustehen. Der erste Termin ist ein Podcast mit Christoph Albeck um 11 Uhr. 😊
Aufgrund eines technischen Missverständnisses müssen sie den 2 mal machen. 😆
Das gibt mir genug Zeit, Videos und Photos zur Begleitung des Podcast in unserem «Archiv» zu suchen. 😇
Hier der Link zum Podcast.
Als sie dann fertig sind gehen wir auf einen kleinen Dinghy-Ausflug mit Rudy Wolfs. Er geht Speer-Fishing, also jagen mit der Harpune. Wir haben weder die Ausrüstung noch ein Fishing-Permit, darum sind wir nur Zuschauer. Aber es ist trotzdem mal spannend. Zum Schluss hat er zwei Feuerfische (Lion-Fish) und einen riesigen Lobster gefangen. 😁
Der Wind und daher auch die Wellen haben bereits zugenommen und Thomas möchte näher zur Pig-Beach umparken. Dort ist es bereits wesentlich ruhiger. 😊
Ein paar Freunde von Rudy sind heute den letzten Abend hier, darum geht er mit ihnen zum Sundowner an den Strand. Wir sind ja schliesslich noch eine Weile hier. 😜
Thomas und ich machen uns um 17:30 Uhr mit dem Dinghy auf den Weg zum Staniel Cay Yacht Club. Trotz Wind und Wellen bleiben wir erstaunlich trocken. 😇
Im Yacht Club herrscht heute Hochbetrieb. So viele Dinghys haben wir hier noch nie gesehen. Wir müssen auch ca. 20 Minuten warten, bis wir einen Tisch im Restaurant bekommen. 😆
Nach dem Abendessen fahren wir noch für einen Drink zu Rudy auf’s Schiff.
Die NAS-Synchronisierung hat leider nicht so funktioniert wie sie sollte. Und nach einer Fluch-Tirade setzt sich Thomas wieder an den Rechner und arbeitet weiter dran (nachdem der Restore der gelöschten Daten erfolgreich durchgeführt wurde 😆).
Ich arbeite am Blog und lege mich ein wenig an die Sonne. Bis es dann zu regnen beginnt. 😨
Der Regen hält aber nicht lange an. Als wir um 17 Uhr zum Cave-Rave (😜) gehen, ist es wieder trocken und sogar ein wenig sonnig.
Wir sind etwa 14 Leute an diesem lustigen Event. 😁
Anschliessend fahren wir zurück zu TomCAT und beginnen Abendessen zu kochen. Es wird 20:30 Uhr bis anfangen können zu essen, aber es ist sehr lecker. 😊
Gegen Mittag fahren wir zu Rudy auf die Crazy Idea. Er möchte unseren Rat bei seinem Tender-Lift, Ankerwinch und der Victron Quattro-Vernetzung.
Im Anschluss, fahren wir zum Staniel Cay Yacht Club und tanken erst mal das Dinghy. Dann gehen wir in den beiden Läden Bruke’s Convenience Store und Pink Pearl Super Market einkaufen.
Zurück bei TomCAT mache ich einen kurzen Schwumm und versuche dann an der Sonne zu trocknen. Sie ist aber nicht mehr so stark, dafür der Wind umso mehr. 😆
Thomas geniesst zum Abendessen wieder eine Dose Ravioli. 😊
Es ist fast nicht zu glauben, aber Thomas ist immer noch praktisch den ganzen Tag mit der NAS-Konfiguration / -Synchronisation beschäftigt. 😅
Ich bin währenddessen dabei TomCAT zu putzen und für unsere Gäste vorzubereiten.
Heute Abend leisten wir uns was Spezielles, wir haben ein Abendessen im Hill House Restaurant @ Fowl Cay Resort reserviert. Das beinhaltet eine Cocktail Happy Hour von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr bereits mit den ersten Snacks. Ab 19:30 Uhr wird dann das 3-Gang Menü im Speisesaal serviert. Neben dem wirklich netten Ambiente ist das Essen wirklich super lecker! Und man ist danach mehr als satt. 😁
Zum 2ten Dessert gibt’s für Thomas nochmals ein Virgin Piña Colada, bevor wir uns dann um 21:30 Uhr wieder auf den Heimweg machen. 😊
Der heutige Sonntag sieht eigentlich nicht viel anders aus. 😆
Die Waschmaschine/Trockner wird auf Noch-Funktionsfähigkeit getestet und am Nachmittag parken wir TomCAT um. Wir ankern dann näher an der Insel, quasi in einer Linie zur Einfahrt zum Flughafen-Steg. 😜
Das ist dann nicht so weit zu fahren mit dem Dinghy um unsere Gäste am Flugplatz abzuholen. 😇
Der Wind hat bereits in der Nacht einen Zahn zugelegt und er soll auf morgen nochmals 5 Knoten stärker werden, da ist es nicht schlecht, wenn man nicht so weit Dinghy fahren muss. 😜
Auch das Abendessen ist anders als gestern, es findet heute auf TomCAT statt. 😊